MakeHuman ist eine Open Source Software, mit welcher auf einfache Weise 3D-Characters (Menschen) erstellt werden können. Soeben ist die neuste Version mit zahlreichen Neuerungen und Verbesserungen erschienen. Folgendes Video zeigt einiges davon im Überblick:
Japan: Erster Passfotoautomat für 3D-Druck
Als ich jung war, lange Zeit vor Digitalkameras, Smartphones und Facebook, standen insbesondere weibliche Teenager gerne am Passfotoautomaten am Bahnhof an, liessen sich alleine oder in Gruppen ablichten und sammelten oder tauschten die trockengeföhnten Ergebnisse. Meist in schwarz-weiss, denn in Farbe war die Selbstportraitierung nahezu unerschwinglich.
In nicht allzu ferner Zukunft könnte das automatisierte Selbstportrait nun eine Renaissance erleben – in 3D. An einer Ausstellung in Harajuku (Japan) wird der erste 3D-Passfotoautomat präsentiert. «Automat» trifft es wohl noch nicht ganz, laut diesen Bildern ist noch etwas Handarbeit im Spiel. Auf Reservierung können sich dort die Besucher vom 24. November 2012 bis 14. Januar 2013 dreidimensional ablichten und ausdrucken lassen. Erhältlich sind die Modelle in drei Grössen (10, 15 und 20cm) und sollen zwischen 208 und 415 Euro kosten.
Entdeckt auf heise.de
Greg Petchkovsky flickt die Realität per 3D-Druck
Im Rahmen der Make It Real Challenge von Instructables hat Greg Petchkovsky reale Objekte mittels 3D-gedruckter Teile erweitert. So hat er z.B. in die abgeschlagene Ecke einer Treppenstufe aus Sandstein eine neue, etwas erweiterte Ecke eingepasst.
Das Video zeigt den 3D-Scan der Treppenstufe mit der Software Agisoft PhotoScan (Generierung eines 3D-Modells aus Fotos aus verschiedenen Perspektiven), die Modellierung des Flickstückes, das Endresultat und weitere Werke in ähnlichem Stil.
Animierte 3D-Monster-GIFs
3D-Wackelbilder können sehr plastisch wirken und benötigen keine Hilfsmittel wie z.B. 3D-Brillen zur Betrachtung. Sehr ästhetisch sind die 13 animierten GIFs der Serie «Monsters, Villains, Heroes and Victims» von The Saline Project.
Quelle: www.mvhv.tv
Entdeckt auf Nerdcore.de
3D-gedrucktes Möbius-Speckband
Aus der Kategorie «Nutz- und sinnlos aber trotzdem geil»: 3D-gedrucktes, unendliches Möbius-Speckband, oder wie der Designer des Werks passend schreibt: «Endless motherf$#&ing bacon!» (nicht zum Verzehr geeignet, da aus Kunststoff).
Wer auf ein solches nicht mehr verzichten will, kann es sich drüben bei shapeways käuflich erwerben.
Ganz witzig sind auch die versteckten “Botschaften” im Clip. Wer hat den Speck gerochen?
Entdeckt bei boingboing.net
Autodesk MeshMixer: Kostenloses Modellierungstool
Autodesk MeshMixer ist ein experimentelles und kostenloses 3D-Modellierungstool (entwickelt von Ryan Schmidt), welches sich besonders gut dazu eignet, vorhandene Gitternetzmodelle (Meshes) miteinander zu kombinieren.
Einen kurzen Einblick gibt folgendes Video der aktuellsten Version 8:
Die Software ist erhältlich für Mac OSX und Windows und kann auf meshmixer.com kostenlos heruntergeladen werden.
3D-Druck hebt ab
Steven Easter und Jonathan Turman, zwei Studenten der Universität Virginia, haben ein komplett aus 3D-gedruckten Teilen bestehendes Modellflugzeug entworfen und gebaut. Ihr Projekt zeigt besonders eindrücklich, dass durch 3D-Printing die Herstellungskosten extrem gesenkt werden können.
Links:
- Entdeckt auf Mashable.com
- Medienmitteilung der Universität Virginia